Das Kampfgebiet der Grosskampfstellung bei Libbenichen

Im Verlauf des März 1945 gelangt die kampferfahrene deutsche 169. Infanterie Division an die Ostfront. In Vorbereitung der Schlacht um die Seelower Höhen besetzt sie ab dem 14. April ihre Stellungen in den Steilhängen bei Libbenichen und Carzig. Ihr Gefechtsstand liegt im Gutshaus von Neu Mahlisch. Am 17. April wird die gesamte s.SS-Pz.Abt. 502 hier im Verteidigungsabschnitt Dolgelin-Libbenichen zum Kampf eingesetzt.

Verteidigungsraum der 169. ID bei Libbenichen

Erkunde jetzt den Standort der beiden Grenadiere auf dem Foto von 1945.

Klicke auf das folgende Bild oder navigiere bei mobilem Gerät mit dem Finger durch das 360° Kugelpanorama.

Panorama : Stellungen in den Seelower Höhen

Beim Erforschen des Panoramas befindet sich der Betrachter direkt in einer einstigen deutschen Stellung mitten in den Seelower Höhen. Der weite Blick und die optimale Position zum Verteidigen sind hier besonders anschaulich. Seitlich und hinter den kleineren Birken, ist  im Hintergrund Sachsendorf zu erkennen, rechts davon (südlicher) der Reitweiner Sporn.

Interaktiv
360°

Luftbild : Stellungen und Laufgräben in der Hardenbergstellung

Der Blick über die vordersten Kampfstellungen bei Libbenichen: Von hier ist sehr gut die Strasse von Werder nach Libbenichen am Einschnitt in den Höhenkamm einzusehen und zu kontrollieren. Sehr gut zu erkennen ist die Zick-Zack-Form eines Laufgraben am Hinterhang des Hügels. Der Graben führt nach oben in eine deutsche Stellung auf dem Hügel. Von dort aus schossen die deutschen Soldaten in das Oderbruch geführt wurde. Das integrierte Panorama zeigt genau diese Kampfstellung.

Luftbild

Quellen

  • Brennendes Oderland, Fritz Kohlase
  • Der Kampf um die Seelower Höhen, Karl Stich