Panzergraben bei Dolgelin

Der Literatur nach sollen im Frühjahr 1945 auf der Strasse nach Dolgelin zwei Panzersperren angelegt worden sein. Demzufolge gab es eine Sperre direkt am Bahnhof und eine weitere unterhalb des Ausgangs der Höhenstufe ins Oderbruch. Während die erste Sperre heute nicht mehr auffindbar ist, haben wir die zweite hier dokumentiert sowie abgebildet. Unscheinbar und kaum beachtet, befindet sich der einstige Panzergraben rechts und links der Strasse. Die Pfeile zeigen den Verlauf des Grabens. Es ist gut zu erkennen, dass er noch immer das Geländeprofil prägt, da er in seiner ursprünglichen Breite und Länge recht gut erhalten ist.

originale Panzersperre Dolgelin

Erkunde jetzt den Panzergraben der zur Verteidigung 1945 bei Dolgelin angelegt wurde.

Klicke auf das folgende Bild oder navigiere beim mobilem Gerät mit dem Finger durch das 360° Kugelpanorama.

Panorama: originaler Standort 1945

Am Anstieg der Strasse von Sachsendorf nach Dolgelin befindet sich diese Panzersperre. Sie unterbricht im Frühjahr 1945 die Strasse und versperrt damit den sowjetischen Panzern den Weg nach Dolgelin. Die steil aufsteigenden Seitenhänge rechts und links der Strasse macht ein Umfahren an dieser Stelle unmöglich.

Interaktiv
360°

Luftbild: originaler Panzergraben bei Dolgelin in den Seelower Höhen

Auf dem Luftbild ist der 1945 angelegte Panzergraben sehr gut zu erkennen. Er ist noch heute als Hinterlassenschaft der Schlacht zu besichtigen. Direkt vor Ort, auf ebener Erde stehend, ist es recht schwer, die einstige Panzersperre zu finden. Besonders schwierig wird es, wenn Sträucher an dieser Stelle wuchern. Das Luftbild entstand im Monat März – die Jahreszeit, in der 1945 hier gekämpft wurde. Die rote Markierung zeigt die Lage des Panzergrabens. Oben im Bild sind  Häuser von Dolgelin sichtbar und der alte Dolgeliner Bahnhof, der in den Kämpfen stark beschädigt wurde.

Luftbild

Quellen

  • Brennendes Oderland, Fritz Kohlase
  • Der Kampf um die Seelower Höhen, Karl Stich
Schlachtfeld